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zurück Gut gelaunte MIKADOs (KÖNIGSWINTER DIREKT 12.07.2011)

Zwei Bewerber für neuen Kindergarten (Rundschau online 24.11.2010)

Konzepte für den neuen Kindergarten (GA 22.11.2010)

Wettlauf um den neuen Kindergarten (GA 8.11.2010)

Frische Kost ist für die Mikado-Kinder längst Alltag (GA März 2006)

Geldsegen (General-Anzeiger)

Pressestimmen

Gut gelaunte MIKADOs

Kindertagesstätte Mikado Sommerfest 2011 Von kwd
Am vergangenen Samstag, 9. Juli, feierte die eingruppige Kindertagesstätte Mikado ein gelungenes Sommerfest. Von 11 bis 16 Uhr vergnügten sich über 100 große und kleine MIKADOs, Ehmalige, Mitarbeiter und Gäste bei diversen Spielen und Vorführungen im herrlichen Freigelände der Elterninitiative direkt am CJD-Campus.

Die vom Jugendhilfeausschuss für ihr Konzept im Rahmen der Ausschreibung für eine neue große Kindertagesstätte hoch gelobte und zum klaren Sieger gekürte Einrichtung musste zwar im Dezember hinnehmen, dass der Stadtrat aus Kostengründen die Entscheidung des Fachausschusses revidierte und dem PROBSTHOF den Zuschlag gab. Aber die Elterninitiative hat mit seinem hoch qualifizierten Team auch darauf inzwischen eine konstruktive Antwort gefunden, die im Herbst der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.

Entsprechend gut war die Stimmung an Grill und Buffet bei Kölsch und Kaffee, erst recht als die Kinder mit der Vorführung eines Zauberers überrascht wurden und zu Karibischen Rhythmen Piratenverkleidung und Strand-Accessoires für ein Fotoshooting bereitstanden. Unvergessliche Bilder entstanden, die Tränen vor Lachen und – für die Nachfreude – eine Foto- CD hervorbrachten. „Sie wird helfen, die schöne Zeit im Kindergarten, die einen für das Leben stark macht, in bester Erinnerung zu behalten“, erläutert Karin Nieweld-Block, pädagogische Leiterin der Einrichtung.

Zwei Bewerber für neuen Kindergarten

Probsthof und Elterninitiative

Von Marc Hoffmann
Nach wie vor einen großen Bedarf an Kindergartenplätzen hat die Stadt Königswinter im Talbereich. Aus diesem Grund soll eine viergruppige Kindertagesstätte auf dem Gelände des "Sträterschen Parks in Dollendorf gebaut werden.

KÖNIGSWINTER - Nach wie vor einen großen Bedarf an Kindergartenplätzen hat die Stadt Königswinter im Talbereich. Aus diesem Grund soll eine viergruppige Kindertagesstätte auf dem Gelände des "Sträterschen Parks" in Dollendorf gebaut werden. Um die Übernahme der Einrichtung beworben haben sich sowohl die Elterninitiative Mikado als auch der Probsthof, der Förderverein des gleichnamigen Kinder- und Jugendheimes.

Der Probsthof wird zum 1. Januar 2011 die Trägerschaft über den eingruppigen Kindergarten von der evangelischen Kirchengemeinde Dollendorf-Oberkassel übernehmen, der in seinen Räumen untergebracht ist. Die Verwaltung signalisierte, dass die eingruppige Einrichtung weiterhin benötigt werde, zudem ein Kindergartenneubau geplant sei. Der Probsthof brachte gegenüber der Stadt das Grundstück "Sträterscher Park" ins Gespräch, das genau gegenüber dem Kinderheim liegt. Der Förderverein will das Grundstück erwerben und den Kindergarten bauen. Die Refinanzierung soll über die Miete erfolgen.

Auch die Elterninitiative Mikado möchte dort gerne ein viergruppiges Montessori-Kinderhaus schaffen. Sie schlägt vor, die Einrichtung von der städtischen Wirtschaftsförderungs- und Wohnungsbaugesellschaft bauen zu lassen und anschließend an Mikado zu vermieten. Die Elterninitiative ist auf der Suche nach einer neuen Bleibe und möchte sich gerne vergrößern, da einerseits ihr Mietvertrag 2013 ausläuft und andererseits eine dringend notwendige und seitens des Landesjugendamtes geforderte bauliche Erweiterung zur Schaffung von weiteren Schlafmöglichkeiten in der eingruppigen Einrichtung nicht realisiert werden kann.

Wie Jugendamtsleiter Klaus Plate im Jugendhilfeausschuss darstellte, sind Gespräche eine gemeinsame Trägerschaft von Probsthof und Mikado "ohne Ergebnisse beendet" worden. Daher sind beide Interessenten gebeten worden, der Verwaltung Konzepte für den Kindergarten einzureichen. Die Unterlagen sind mittlerweile eingetroffen, sie werden aufbereitet und dem Jugendhilfeausschuss vorgelegt, der in seiner nächsten Sitzung am 9. Dezember über die Trägerschaft entscheiden soll.

Grünes Licht gab der Ausschuss für die Erweiterung des Kindergartens "Schneckenhaus" im Wohnpark Nord. Die WWG wird zwei benachbarte Wohnungen für rund 221.000,- Euro umbauen, da die Genehmigung für den 2008 aufgestellten Wohncontainer im Sommer 2011 ausläuft. Da nicht klar ist, wann vom Land die benötigten Gelder bereitgestellt werden, tritt die Stadt in Vorleistung. Verwaltung und Politik zeigten sich aber optimistisch, die Gelder im nächsten Jahr zu erhalten.

Konzepte für den neuen Kindergarten

Probsthof und Mikado sind im Rennen

KÖNIGSWINTER. Jetzt müssen die Inhalte überzeugen: Im Wettkampf um die Errichtung eines neuen Kindergartens in Niederdollendorf haben die Elterninitiative „Mikado" und der Probsthof-Verein jetzt ihre Konzepte für eine Einrichtung vorgelegt. Dies teilte Jugendamtsleiter Klaus Plate in der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses mit. Diese Konzepte müssten nun ausgewertet werden. Erst danach will die Verwaltung eine Einschätzung abgeben, welcher Verein sich als Betreiber eines integrativen Kindergartens mit Plätzen für Kinder unter drei Jahren eignen könnte.

Der Ausschuss nahm das zur Kenntnis und wird die Konzepte der Bewerber ebenfalls vorgelegt bekommen. Der Verein Mikado hatte lange vergeblich nach einem geeigneten Standort für den Neubau seines Kindergartens gesucht. Er muss aber aus dem Gebäude hinter der CJD-Schule ausziehen, weil der Mietvertrag ausläuft und sich die katholische Kirche als Besitzerin gegen einen Umbau für die U3-Betreuung ausgesprochen hat. In der Diskussion ist jetzt das städtische Gelände „Sträterscher Park" gegenüber vom Probsthof. bb

Kindertagesstätte Mikado

Wettlauf um den neuen Kindergarten

Gleich zwei Bewerber wollen in Niederdollendorf eine Tagesstätte für vier Gruppen bauen
Von Hansjürgen Melzer

NIEDERDOLLENDORF. Eine kuriose Entwicklung zeichnet sich in der Königswinterer Kindergartenlandschaft ab. Während im Bergbereich der Stadt seit Jahren Kindertageseinrichtungen von Gruppenschließungen bedroht sind, weil es immer weniger Kinder gibt, konkurrieren im Tal jetzt zwei Träger um den Bau einer mehrgruppigen neuen Kindertageseinrichtung. Sowohl der Probsthofverein als Träger des Kinder- und Jugendheims als auch die Elterninitiative Mikado möchten auf dem städtischen Grundstück "Sträterscher Park" an der Hauptstraße in Niederdollendorf einen Neubau errichten.

Das Jugendamt informiert darüber den Jugendhilfeausschuss in seiner Vorlage für die Sitzung am Donnerstag, 18. November. Im Vordergrund stehen dabei die bisherigen Gespräche mit dem Probsthof, die sich ergeben hätten, weil die evangelische Kirchengemeinde Dollendorf-Oberkassel die Trägerschaft für ihre eingruppige Einrichtung in Niederdollendorf zum 1. Januar 2011 auf den Probsthofverein übertragen wird.

Im Laufe dieser Gespräche habe der Geschäftsführer des Probsthofes, Ulrik Dyckerhoff, sein Interesse an dem Neubau einer mehrgruppigen Einrichtung im Sträterschen Park angemeldet. Das Grundstück liegt gegenüber dem Kinder- und Jugendheim. Der Förderverein des Probsthofs beabsichtigt, das Grundstück zu kaufen und als Investor den Kindergarten zu bauen. Der städtische Planungsausschuss hat eine entsprechende Änderung des Bebauungsplans im September eingeleitet. Das Jugendamt sieht dringenden Bedarf für einen Kindergartenneubau und begründet dies mit dem Wegfall der evangelischen Kindertageseinrichtung Inder Altstadt in diesem Sommer und dem möglichen Wegfall der Elterninitiative "Mikado", deren Mietvertrag im August 2013 ausläuft. Die eingruppige Einrichtung betreut 20 Kinder, darunter vier bis sechs unter drei Jahren. Mit der Elterninitiative verhandelt die Stadt bereits seit eineinhalb Jahren, wie ihr Vorsitzender Richard W. Ralfs sagt. Er ist sehr überrascht über die jüngste Entwicklung. Kooperationsgespräche mit dem Probsthof seien gescheitert.

Das Jugendamt will nun die Politik in einem Wettbewerb entscheiden lassen, wer den Zuschlag erhält. Kriterien sind das pädagogische Konzept, der Zeitplan der Umsetzung und Auswirkungen auf den städtischen Haushalt. Bis zum 18. November soll ein Konzept für eine viergruppige Einrichtung mit zwei integrativen Gruppen vorgelegt werden. Die Elterninitiative glaubt, da chancenlos zu sein. Die Kritik kann Jugendamtsleiter Klaus Plate jedoch nicht nachvollziehen. "Ich wusste bisher nicht, dass es dort Unzufriedenheit gibt. Die Initiative ist von uns immer informiert worden." Die Stadt habe sich lange und erfolglos um ein geeignetes Grundstück für einen Neubau bemüht, bis der Probsthof mit seiner Idee gekommen sei. "Wir versuchen, der Konkurrenzsituation durch das Verfahren gerecht zu werden. Die Politiker müssen nun entscheiden, wo sie die Schwerpunkte setzen wollen."

Kurz gefragt

Mit Richard W. Ralfs (42), dem Vorsitzenden der Elterninitiative Mikado, der auch für die Fraktion von Bündnis 90/ Die Grünen im Stadtrat sitzt, sprach Hansjürgen Melzer.

Was halten Sie von dem Wettbewerbsverfahren, das die Stadt zwischen Ihrer Elterninitiative und dem Probsthof plant?

Richard Ralfs: Wir sind sehr überrascht. In der Verwaltungsvorlage fehlt jeglicher Hinweis, dass wir bereits seit eineinhalb Jahren mit der Stadt über die Zukunft unserer Einrichtung sprechen, da unser Mietvertrag mit der katholischen Gemeinde im August 2013 ausläuft. Die Stadt sucht für uns seit geraumer Zeit nach einem Grundstück, auf dem wir neu bauen wollen. Es gibt zum Beispiel eine Verabredung, dass wir auf dem Gelände bauen könnten, wo das Schwimmbad geplant ist, falls dieses nicht am Rhein gebaut werden sollte. Seit sich auch der Probsthofverein interessiert, steht auf einmal ein städtisches Grundstück zur Verfügung.

Warum sind die Gespräche über eine Kooperation mit dem Probsthof gescheitert?

Ralfs: Weil wir auf der Träger-Ebene verschiedene Vorstellungen hatten. Wir sind eine Elterninitiative und wollen die Eltern in die Entscheidungsstrukturen einbinden. Auf fachlicher Ebene sind wir der Meinung, dass man eine Einrichtung mit zwei integrativen Gruppen nicht in sechs Monaten Zeit aus dem Boden stampfen kann. Das tragen unser Team und Vorstand nicht mit. Wir bieten stattdessen ein Modell an, bei dem wir mit den integrativen Einrichtungen in unmittelbarer Nähe wie dem Montessori-Kinderhaus Oberpleis und dem Montessori-Kinderhaus Wolkenburg in Bad Honnef kooperieren wollen.

Wie sehen Sie Ihre Chancen im Wettbewerb?

Ralfs: Wir befürchten, dass wir keine Chance haben, weil der Probsthof der Stadt den Kauf des Grundstückes anbietet und den Kindergarten als Investor selbst bauen möchte. Da spart die Stadt Geld. Wir könnten dann aber unsere U3-Gruppe nicht aufrechterhalten, die wir als erste Einrichtung im Tal angeboten haben.

Frische Kost ist für die Mikado-Kinder längst Alltag

Mikado erhält Auszeichnung der Verbraucherzentrale NRW General-Anzeiger Bonn, Lokales vom März 2006
Von Holger Handt

ERNÄHRUNG Königswinterer Tagesstätte erhält Auszeichnung der Verbraucherzentrale NRW

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Mikado erhält Spende vom Schützenverein

Geldsegen

General-Anzeiger Bonn, Lokales

KÖNIGSWINTER. Über eine Spende von 300 EURO freuten sich Eltern, Kinder und Erzieherinnen des Königswinterer Mikado-Kindergartens. Der "Geldsegen" wurde ihnen beschert von der Sankt Sebastianus Junggesellen-Schützenbruderschaft Königswinter. Für die Elterninitiative bedankte sich deren Vorsitzender Richard Ralfs bei den Spendern. Wie das Geld eingesetzt werden soll, wollen die Eltern gemeinsam mit Kindergarten-Leiterin Martina Fischer-Kares und ihren Kolleginnen noch überlegen. ff